Die Träumer von Triest

Von Matteo EichhornFür viele Österreicher ist Triest ein beliebtes Ausflugsziel: Ein Stück Italien gleich um‘s Eck. Aber liegt Triest wirklich in Italien? Eine kleine Gruppe von Aktivisten stellt das in Frage – und beruft sich auf ein mehr als 70 Jahre altes Abkommen. Sie träumen von einem internationalen Freihafen und suchen sich dafür Verbündete in Fernost.

David Danev betreibt einen verramschten Souvenirladen, wie es in der Innenstadt von Triest viele gibt. Touristen, die es in sein Geschäft verschlägt, haben die Wahl zwischen Lavendelseifen und überteuerten Miniatur-Leuchttürmen. Nur sehr genaue Beobachter bemerken den kleinen Zettel, der auf dem Ladenschild an der Eingangstür angebracht ist: „Italienische Polizisten dürfen diesen Laden nur betreten, wenn sie des Slowenischen mächtig sind oder von einem Übersetzer begleitet werden.“ 

David Danev ist in der Stadt und im benachbarten Slowenien für seine Aktionen zivilen Ungehorsams bekannt. „Vor ein paar Wochen wurde ich in einer Verkehrskontrolle aufgehalten. Ich bin der Strafe nur entgangen, weil ich auf meine Rechte als Minderheit gepocht hatte: Sie sollten mit mir auf Slowenisch reden. Dazu waren sie nicht in der Lage, die Strafe habe ich bis heute nicht gezahlt. In Italien wäre ich dafür schon im Gefängnis.“

David Danev spricht zwar fließend Italienisch, hat einen italienischen Pass und wohnt in Triest. Dennoch fühlt er sich nicht als Italiener. „Wir befinden uns hier nicht in Italien, sondern im Freien Territorium Triest.“ Der Aktivist ist Teil der „Trieste NGO“, die sich seit knapp über fünf Jahren mit allen diplomatischen Mitteln dem italienischen Staat widersetzt. David Danev verlässt sein Geschäft. Über der Eingangstüre prangt ein etwa zehn Meter langes Banner. „USA & UK come back! Welcome to the Free Territory of Trieste“ steht hier in Großbuchstaben, im Hintergrund die rote Fahne der Unabhängigkeitsbewegung.

Ziel ist nicht die Abspaltung von Italien, diese habe laut Danev längst stattgefunden. Das Freie Territorium Triest sei nur von Italien besetzt. Diesen Stadtstaat gab es wirklich. Er entstand nach dem Zweiten Weltkrieg als Kompromisslösung zwischen den mit Italien verbündeten Alliierten und der jugoslawischen Armee, die beide Anspruch auf das Gebiet erhoben. Doch nach nur zehn Jahren wurde das Experiment eines Vielvölkerstaates unter Verwaltung der UNO vom Kalten Krieg und wachsendem Nationalismus auf beiden Seiten zerrissen: Italien annektierte Triest, Jugoslawien das mehrheitlich slawische Hinterland. Laut Danev unrechtmäßig: „Im italienischen Friedensvertrag steht ganz klar, dass Triest kein italienisches Territorium ist. Man kann einen Friedensvertrag nicht einfach ignorieren, wie es damals getan wurde. Um einen Friedensvertrag zu ändern, braucht es entweder eine Unterschrift aller 21 Staaten oder einen neuen Krieg.“

Von 1947 bis 1954 gehörte Triest nicht zu Italien. Die Stadt und ihre Umgebung waren Teil des “Freien Territoriums Triest”. – Foto: Wikipedia Commons, CC Attribution-ShareAlike 3.0

Alessandro Gombač begrüßt seinen Freund David Danev in starkem furlanischen Dialekt. Gombač freut sich sichtlich über den medialen Besuch aus dem Ausland: “Machen Sie sich von mir aus über uns lustig, schreiben Sie was sie wollen. Aber bitte schreiben Sie über uns! Hier in Italien werden wir immer zensiert.” Die Piazza della Borsa ist laut Gombač ein idealer Treffpunkt. Alle Paläste hier wurden unter der Herrschaft von Österreich-Ungarn gebaut, die Börse ist das Zentrum der Handels- und Hafenstadt. An diesem symbolischen Ort, genau gegenüber Danevs Geschäfts mit der provokativen Fassade, stellte die Stadtregierung von Triest im September eine umstrittene Statue zu Ehren des nationalistischen Dichters Gabriele d’Annunzio auf. “Das ist eine kalkulierte Provokation uns gegenüber. Sie geben das als Ehrung eines Dichters aus – und stellen sie zum Jahrestag seiner Militäroperation in Fiume auf. Er hat Mussolini aus der Hand gefressen. Man kann das Werk nicht einfach vom Dichter trennen!”

An dieser Stelle steht inzwschen eine Statue für den umstrittenen Dichter Gabriele D’Annunzio. Für Gombač eine kalkulierte Provokation. – Foto: Matteo Eichhorn

Wie Danev sieht sich auch Alessandro Gombač weder als Italiener noch als Slowene, sondern nur als Triestiner. „Als ich zum ersten Mal vom Freien Territorium gehört habe, fühlte ich mich wie Alice im Wunderland. Ich glaube, es ging damals vielen in Triest so. 2013 waren 13 000 Demonstranten für die Unabhängigkeit auf der Straße.“ Forderungen nach der Unabhängigkeit sind in Triest ein relativ neues Phänomen. Beobachter wie Aktivisten führen das hauptsächlich auf die Wirtschaftskrise zurück, deren Folgen Triest besonders stark getroffen haben. In den letzten Jahren verlor die Stadt pro Jahr im Durchschnitt 1000 Einwohner. „Die Bevölkerung hat die Hoffnung längst aufgegeben. Wir werden zu einer Art Indianerreservat, wo die Touristen das letzte Stück Österreich an der Adria begaffen. Dabei könnte Triest aufgrund der geopolitischen Lage Arbeit für alle bieten, ein Motor der Innovation sein. Im Zentrum gibt es nichts außer Pizzerien”, sagt Gombač.

Gombač und Danev haben inzwischen ebenfalls in einer der vielen Pizzerien Platz genommen – ganz ohne geht es dann doch nicht. Vom Esstisch sieht man die hellblauen neobyzantinischen Kuppeln der serbisch-orthodoxen Kirche von Triest. Das Gotteshaus steht für die frühere ethnische Durchmischung der Stadt: Auf Wunsch der österreichisch-ungarischen Verwaltung baute der italienische Architekt Carlo Maciachini in der mehrheitlich katholischen Stadt eine orthodoxe Kirche – bis heute die größte Italiens. Zu seiner Blütezeit wurde die Stadt zu einem Schnittpunkt der lateinischen, slawischen, griechischen und jüdischen Kultur. Aufgrund seiner damaligen ethnischen und religiösen Vielfalt wird Triest von Historikern oft mit New York verglichen.

„Als ich zum ersten Mal vom Freien Territorium gehört habe, fühlte ich mich wie Alice im Wunderland. Ich glaube, es ging damals vielen in Triest so. 2013 waren 13 000 Demonstranten für die Unabhängigkeit auf der Straße.“ – Foto: Jakob Kaufmann

Diese Vielfalt war mit der Machtübernahme der Faschisten schlagartig vorbei. Schon bestehende ethnische Spannungen wurden durch rassistische Gesetze verstärkt. Die Nachwirkungen spüren Bewohner der Stadt wie Alessandro Gombač bis heute:„Ich habe mich immer für meine slawischen Wurzeln geschämt, das ist ein unwiderbringbarer Schaden. Ich musste mich wie ein Italiener fühlen, den Slawen und Österreichern überlegen. Mein Großvater kam aus dem einem slowenischsprachigem Dorf im Karst, um in der Stadt Arbeit zu suchen. In der Gemeinde haben sie ihm gesagt: ‘Wenn du hier leben und arbeiten willst, musst du deinen Namen ändern. Du bist ab jetzt nicht mehr Bogomil Gombač sondern Emilio Giombi.” 

Diese Erniedrigung war für die Familie ein so großer Kulturschock, dass sie aufhörten, mit ihren Kindern, den Eltern von Alessandro Gombač, Slowenisch zu sprechen. “Ich fühlte mich unzulänglich, ein Slowene ohne Sprache. Doch dann wurde mir bewusst, was wirklich passiert ist, als ich die Akten aus dem Faschismus in meinem Dachboden gefunden habe.” An diesem Tag beschloss der Aktivist, der bis dahin die italianisierte Variante “Giombi” als Nachname trug, seinen ursprünglichen Namen zurückzuholen: “Das war fast unmöglich. Ich musste gegen einen extrem starken bürokratischen Apparat ankämpfen, doch am Ende habe ich ihn besiegt. Viele von den Wunden sind zwar verheilt, aber wir erleben hier immer noch eine Art leichten Faschismus.“

Danev und Gombač fühlen sich ihrer Minderheitenrechte beraubt. Die Bürokratie sei ein “Art von leichtem Faschismus”. – Foto: Jakob Kaufmann

Auch in anderen Fällen vernachlässigt Italien die Rechte der slowenischen Minderheit, die ihr aufgrund des Status als Amtssprache in der Region eigentlich zustünden. So ist etwa die offizielle Website der Region Friuli Venezia Giulia – trotz verfassungsrechtlich geschützter Minderheit – nicht auf Slowenisch abrufbar. Gombač und Danev fordern Mehrsprachigkeit in der Verwaltung nach Schweizer Vorbild: „Triest ist anders als Italien. Unter Österreich-Ungarn sprach man in Triest früher mindestens vier Sprachen, in Italien spricht man heute nur eine und auch die nur schlecht“, so Gombač.

David Danev teilt dasselbe Schicksal wie Gombač: Auch er wurde mit dem italianisierten Nachnamen Danieli geboren. Was die Trieste NGO von Organisationen wie den „Reichsbürgern“ oder den „Staatsverweigerern“ unterscheidet, ist, dass es keinerlei Berührungspunkte mit rechtsextremem Gedankengut gibt. Danev erzählt vielmehr stolz von seinem Großvater: „Als er 15 Jahre alt war, haben die Deutschen Besatzer sein Heimatdorf verbrannt. Er hat sich anstelle seines Vaters den Partisanen angeschlossen. Am ersten Mai 1945 befreite sein Battalion die Stadt Triest, oder ‘besetzte’, wie heute viele Italiener sagen. Dabei waren es doch Triestiner!” Danevs Großvater sei schließlich auf das Bahnhofsdach geklettert und habe die dort hängende Hakenkreuzfahne abgenommen. “Dabei hätte ihn jeder erschießen können. Nach dem Krieg hatte er alles verloren. Dennoch hatte er den Mut, meine Mutter in eine slowenische Schule zu schicken, obwohl das viele Nachteile bedeutete. Nur so haben wir unsere slowenische Sprache bewahren können.“

Nachdem die beiden mit dem Essen fertig sind, geht es weiter mit der Stadtführung. Alessandro Gombač bleibt abrupt vor einem unscheinbaren, grauen Haus stehen. „An diesem Ort haben alle Probleme der Stadt angefangen. Hier stand früher das ‘Narodni dom’. Unter Österreich-Ungarn war hier das Zentrum der Slowenen in Triest: Es gab ein Theater, eine Bibliothek, eine Bank und das Hotel Balkan. Im Jahr 1920 wurde das Gebäude von italienischen Faschisten niedergebrannt. Das war ein unwiderbringbarer Schaden für Triest, die meisten Slawen flohen oder passten sich der italienischen Kultur an.” Heute wird das Gebäude von der Universität Triest genutzt, nur eine zweisprachige Tafel an der Außenwand erinnert an das historische Ereignis. “Man hat uns 70 Jahre lang gegeneinander aufgestachelt, aber was ist das schon im Vergleich zu 1000 Jahren gemeinsamer Geschichte? Im freien Territorium wären Italiener, Slowenen und Kroaten nach der künstlichen Trennung wieder vereint. Keine Nation, kein Staat, der sich auf nur ein Volk stützt, kann diesem Raum gerecht werden. Wir sind das genaue Gegenteil einer nationalistischen Bewegung“, fasst Alessandro Gombač zusammen.

Wer bei einem Spaziergang genauer hinsieht, entdeckt überall im Stadtzentrum Spuren der Unabhängigkeitsbewegung. – Foto: David Marousek

In diesem wie auch in vielen anderen Punkten sind sich die Anhänger der Unabhängigkeit jedoch uneinig. Dutzende Vereine, untereinander verfeindet, verfolgen alle dasselbe Ziel. So schaffte es die Unabhängigkeitsbewegung trotz knapp 10 000 Mitgliedern nicht, eine gemeinsame Liste für die Gemeinderatswahl aufzustellen. „Natürlich sind wir eine nationalistische Bewegung. Für Triest!“, antwortet etwa Marina Carbone vom Comitato Porto Libero. Die Organisation hat das selbe Ziel wie die Trieste NGO: Die Unabhängigkeit von Triest. Trotz der starken Ähnlichkeiten stehen die Vereine schon seit Jahren nicht mehr in Kontakt. Deshalb werden auch die Interviews getrennt geführt. Marina Carbone schlägt als Treffpunkt die “Gran Bar Unità” am Hauptplatz vor. In diesem “Cafe der italienischen Einheit” spricht Carbone über ihr Lebensziel: Diese Einheit in Triest zu beenden. „Wir sind im Herzen Europas, wir könnten sehr gut von dem leben, was es hier gibt, wenn Italien uns nicht unsere Reichtümer stehlen würde. Italien hat hier dutzende Mafiosi in die Stadt gepflanzt.“ 

Marina Carbone hält den diplomatischen Ansatz der Trieste NGO für zu wenig radikal. Stolz holt sie eine Plastikkarte aus ihrer Brieftasche. „Das ist kein Gadget oder Spielzeug, das ist der Personalausweis von unserem Territorium. Komplett fälschungssicher, mit biometrischen Merkmalen. Unsere Ausweise stammen von einer französischen Firma, die über 40 Staaten mit Personalausweisen beliefert, darunter die USA.“ Das Comitato Porto Libero ist die selbsternannte Regierung des Freien Territoriums, Marina Carbone die selbsternannte Premierministerin.

In den drei offiziellen Sprachen des “Territoriums” ist auch der “offizielle” Staatsbürgerschaftsnachweis von Marina Carbone gehalten. – Foto: David Marousek

Viele ihrer Standpunkte ähneln denen britischer Brexit-Befürworter. Die Stadt könne nur Erfolg haben, wenn sie die Kontrolle zurückerlange: „Jeden Tag muss ich mit Euros zahlen, EU-Normen befolgen, das macht mich rasend. Immer mussten wir uns den Gesetzen der anderen unterwerfen. Wir müssen unabhängig werden, für unsere Zukunft und für die unserer Kinder. Italien, das hat keine Zukunft.“

Einige ihrer Ansichten sind außerdem symptomatisch für die kulturelle Spaltung zwischen Nord- und Süditalien. Ein sehr emotionales Thema für Marina Carbone, die sich zunehmend in Rage redet: „Ich habe mich immer schon anders gefühlt als die Italiener. Italien, das war nie meins. Ich fühle mich dort fremd, alles ist anders bis auf die Sprache, die wir leider gemeinsam haben. Aber die Lebensart ist ganz anders. Hier in Triest sind wir zivilisiert und haben Manieren, wir schreien nicht herum. Die Italiener sind Rüpel und sie haben Triest zu einer Rüpelstadt gemacht. In Österreich hingegen, da fühle ich mich zuhause.“

“Die Italiener haben Triest zu einer Rüpelstadt gemacht, aber in Österreich fühle ich mich zuhause!” – Foto: David Marousek

Auch Alessandro Gombač und David Danev fühlen sich noch immer mit Österreich verbunden. Vor zwei Jahren spielte in Triest die italienische gegen die österreichische Handballnationalmannschaft. „Wir von der Unabhängigkeitsbewegung waren dabei – und haben Österreich angefeuert. Es gibt eben eine gegenseitige Liebe zwischen den Triestinern und Österreich.“ Die brachialen Methoden des Comitato Porto Libero kritisieren sie als „Irrweg“: „In dieser Stadt gibt es mindestens sieben selbsternannte Regierungen, jeder möchte das Gesicht der Unabhängigkeitsbewegung werden. Doch was soll das bewirken? Wir bei der Trieste NGO suchen uns Verbündete im Ausland“, sagt Alessandro Gombač. 

Trotz der offen zur Schau gestellten Zuneigung für Österreich wurden Danev und Gombač bei Gesprächen mit Politikern der ÖVP und der SPÖ enttäuscht. Die meisten hätten befürchtet, es sich mit dem wichtigen Handelspartner Italien zu verscherzen. Ähnliche Gespräche führt die Triest NGO oft, so gab es etwa schon informelle Kontakte mit dem russischen Außenministerium oder der amerikanischen Botschaft in Genf. Die Unabhängigkeitsbewegung ist nämlich abhängig von einem Staat, der für das freie Territorium Anwaltschaft bei der UNO einlegt.

Glaubt man Danev und Gombač, haben sie solch einen möglichen Verbündeten in Fernost gefunden. China zeige echtes Interesse an einem unabhängigen Triest als Endhafen der maritimen Seidenstraße. „Während die Amerikaner alles niederbomben, sind die Chinesen viel geschickter: Sie arbeiten mit der lokalen Bevölkerung zusammen und schaffen Arbeitsplätze. Die Chinesen würden zwar nie öffentlich sagen, dass sie mit uns verbündet sind, aber die Fakten sind klar: Sie haben großes Interesse aufgrund der guten geostrategischen Lage“, sagt Gombač. 

Von der chinesischen Regierung wurden Gombač und Danev auf eine Infrastrukturmesse in Shanghai eingeladen. Gombač hielt dort vor den anwesenden Handelsunternehmern einen Vortrag über das unabhängige Triest und die Vorteile für China. Er schildert seine Erfahrungen: „Ich war schon ziemlich nervös, vor so vielen Leuten zu reden. Aber es ist wirklich gut gegangen, viele Chinesen haben mich danach angesprochen und klangen sehr interessiert. China – das ist die pure Macht. Der Hafen in Shanghai hat mich am meisten fasziniert. Container so weit das Auge reicht, das alles könnte zu uns nach Triest kommen.“

David Danev vor seinem Souvenirshop. – Foto: Matteo Eichhorn

Geht es nach Gombač und Danev, soll Triest zu einer Art Singapur an der Adria werden: Verschiedene Völker schließen sich zum Wohl der Häfen zusammen, in einem Stadtstaat, der hauptsächlich vom Freihafen als Umschlagspunkt lebt. Doch davor sei es nötig, die Risse zu kitten, so Gombač: „Wir alle sind Gefangene der Erinnerungen. Wir haben unsere Geschichte noch nicht aufgearbeitet. Es gibt kein einziges Museum dafür!“ Zurück auf der Piazza della Borsa. Danev verabschiedet sich, seine Mittagspause ist vorbei. Er muss zurück ins Geschäft, Lavendelseifen und Leuchttürme verkaufen. Zum Abschied gibt Danev einen festen Händedruck und sagt: „Ich bin bereit für Triest zu sterben.“

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